Bewerbungsgespräch: Mit oder ohne Krawatte und wenn ja, welche?

Kleider machen Leute, sagt ein Sprichwort und auch wenn das etwas veraltet ist und letztlich die inneren Werte entscheidend sind, gibt es doch Situationen in denen man die Kleidung besser sorgfältig auswählen sollte. Im Vorstellungsgespräch etwa kommt es schließlich besonders auf den ersten Eindruck an und gut gekleidet aufzutreten kann einen Vorteil bringen. Für Männer ist deshalb für das Job-Interviews Anzug und Krawatte in vielen Branchen ein Muss. Wer im Arbeitsalltag kompetent und professionell auftreten muss oder möchte, sollte das schon beim Gespräch bedenken und sich dementsprechend kleiden.

2008 veröffentlichte die britische Zeitung „The Telegraph“einen der ersten Artikel zum Thema Wirtschaftskrise und Kaufverhalten. Laut einer Umfrage kauften britische Verbraucher demnach tendenziell mehr Krawatten als vor Beginn der wirtschaftlich schwierigeren Zeit. Als Grund gaben die Befragten an, perfekt für ein Vorstellungsgespräch vorbereitet sein zu wollen oder, wer eine Arbeitstelle hatte, smarter wirken zu wollen um eine Entlassung im Falle einer Reduzierung des Personals zu verhindern.

Junger Mann mit dunklem Anzug, weißem Hemd und roter KrawatteHeute, ein paar Jahre später, ist die Krise in vollem Gange und besonders in Europa und mit einer hohen Arbeitslosenquote wird der Wettbewerb um offene Stellen immer schwieriger. Wer also zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird sollte sehr auf das Outfit achten.
Der erste Eindruck entscheidet zu einem großen Teil über den Ausgang des Gespräches. Um vom Gegenüber ernst genommen zu werden, solltet ihr zeigen dass ihr euch Gedanken über die Wahl der Kleidung gemacht habt. Dabei kommt es aber natürlich auch auf die Branche an, in der ihr künftig arbeiten möchtet. Ein Bankangestellter ist nun einmal generell konservativer gekleidet als Angestellte in kreativen Berufe. Eine gute Idee ist es deshalb einmal im Internet zu schauen, wie sich Arbeiter in der Wunsch-Branche im Alltag kleiden.

Hier haben wir außerdem ein paar allgemeine Ratschläge zur Wahl der Krawatte für das Bewerbungsgespräch:

Farbe
Auffällige Farben wie lila, pink oder leuchtend gelb solltet ihr vermeiden und stattdessen auf klassische, dezente Farben setzen. Dunkelblau oder bordeaux sind zum Beispiel eine gute Wahl. Auch Pastellfarben passen gut, allerdings nicht wenn es wirklich konservativ sein soll. Rote Krawatten sollten Berufseinsteiger vermeiden, da sie normalerweise den Führungskräften im Unternehmen vorbehalten sind.

Knoten
Generell eignet sich der einfache Knoten super, wer möchte kann aber alternativ auch einen größeren Knoten wie den Windsor oder Pratt wählen. Bei der Wahl des Knotens ist es allerdings in jedem Fall wichtig den Hemdkragen zu bedenken. Für einen kleinen Kragen, solltet ihr einen einfachen Knoten wählen, für einen großen Kragen dagegen einen voluminöseren Knoten.

Muster
Mit einer einfarbigen Krawatte seid ihr immer auf der sicheren Seite. Wer etwas ausgefalleneres sucht, sollte ein dezentes Muster wählen. Ideal sind Krawatten mit feinen Punkten oder Streifen. Achtet darauf, dass mindestens eine der Farben, der Farbe des Hemdes oder des Anzugs entspricht. So wirkt das Outfit harmonisch.

Abschließend gilt es noch das Material der Krawatte zu beachten. Für einen wichtigen Anlass, wie das Bewerbungsgespräch, solltet ihr auf jeden Fall ein Modell aus reiner Seide wählen. Kein anderes Material ist so elegant und zeitlos! Nun bleibt uns nur noch eines: Viel Glück und Erfolg!

 

Deluxe Krawatte stahlblau

Deluxe Krawatte stahlblau

Gestreifte Krawatte - dunkelblau

Gestreifte Krawatte – dunkelblau

Rote Krawatte aus glänzender Seide

Rote Krawatte aus glänzender Seide